Seit September 2016 gibt es die ersten jahrgangsübergreifenden Klassen der "Dorfschule Wismarer Land" in Zurow, 10 km östlich der Hansestadt Wismar.
Das handlungspädagogische Konzept verbindet Schule mit Landwirtschaft, Handwerk und Kunst.
Wir stehen für Vielfalt und Respekt vor dem Anderen. Diskriminierung und Rassismus finden hier keinen Raum.
Zur Schule gehört auch ein Hort (Frühhort 7:00-8:00 Uhr und am Nachmittag bis 17:00 Uhr).

+++ Aktuelles +++

 
Ab Schuljahresbeginn, 02.08.2021, gilt Präsenzpflicht für alle Schüler*innen. Es findet grundsätzlich kein Online-Unterricht statt und es wird auch kein Unterricht in die Cloud geladen.

Für den Schulbesuch nach den Herbstferien gelten folgende Corona-Hinweise:

1. Erklärung über das Reiseverhalten:
Vorlage der Gesundheitsbestätigung nach den Ferien (Formular 01);

2. Testpflicht:
Vorlage der Bestätigung über ein negatives Testergebnis (Formular 02) 2x pro Woche (bei uns: bitte montags und donnerstags mitbringen); ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene;

3. Maskenpflicht:
14 Tage lang nach den Herbstferien gemäß der aktuellen Schul-Corona-Verordnung, danach abhängig von der Corona-Ampel im Landkreis NWM;

4. Schulbesuch bei leichten Symptomen:
Das Bildungsministerium sagt:
"Bei Vorliegen leichter Erkältungssymptome (Kratzen im Hals, Halsschmerzen, leichte Abgeschlagenheit, leichte Kopf- oder Gliederschmerzen, verstopfte und oder laufende Nase, Niesen, leichter Husten, kein Fieber, keine Atemnot, kein Geruchs- oder Geschmacksverlust) ist grundsätzlich ein Schulbesuch möglich. Es wird
jedoch empfohlen, einen anerkannten Antigen-Selbsttests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der Häuslichkeit zweimalig in den ersten 5 Tagen ab Symptombeginn durchzuführen."
Siehe auch Fließschema im Anhang (Formular 03).
Unsere Schule empfiehlt, Ihr Kind im Zweifelsfall zu Hause zu lassen, sobald Symptome auftreten, auch, wenn sich diese im Nachhinein als "leicht" herausstellen.

5. Schulbesuch bei schweren Symptomen:
Schulbetretungsverbot; danach Vorlage einer Selbsterklärung (Formular 04).

Förderung im Rahmen des Programms zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung

Am 09.08.2021 überreichte die Bildungsministerin Bettina Martin unserer Schule einen Zuwendungsbescheid.
Wir hatten den Ausbau von zwei Werkräumen beantragt, die unser Ganztags-Schulangebot erweitern sollen. Im Rohbau sind diese Räume bereits erkennbar und können mit den jetzt bewilligten 71.000 EUR bis Jahresende nutzbar gemacht werden. Dazu gehören große Fensterfronten, Werkstattfußböden, Wasser-, Heizungs- u. Elektroinstallation bis hin zur Raumausstattung (Regale, etc.). Die beiden Räume werden künftig eine Keramik- und eine Textilwerkstatt beherbergen, in der die Schülerinnen und Schüler handwerklich arbeiten können.


Förderung Digitalpakt Schule

Unsere Schule wurde im Rahmen des Digitalpakts Schule vom Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung bei der Anschaffung von 3 Notebooks unterstützt.

 1. Platz beim Wettbewerb „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“ des Energieministeriums M-V !!!

Strahlende Kinderaugen, Jubelrufe und Luftsprünge – was gibt es Schöneres in der Vorweihnachtszeit, als diese Augenblicke zu erleben und gemeinsam zu feiern?
Genau das konnten wir am Freitag den 04. Dezember 2020 tun, als wir erfuhren, dass die Collage „Rettet die Erde!“ den ersten Platz in der Kategorie „Kinder/Jugendliche – Plakat/Collage“ des KlimaSichten-Wettbewerbs „Mit Weitblick in die Zukunft“ gewonnen hat!
Gemeinsam mit den Kindern sahen wir uns die online-Preisverleihung an – mucksmäuschenstill war es, als die Gewinner der ersten Kategorien bekannt gegeben wurden. Und dann – wurden die Gewinner der zweiten Kategorie „Plakat/Collage“ vorgestellt.

Der „zweite 2. Platz geht an.....“    ....   Der „erste 2. Platz geht an....“
Und dann: „Der erste Platz geht an – die Kinder des Hortes der Dorfschule Wismarer Land!“

Ein Jubelsturm brach los und dann waren die Kinder nicht mehr zu halten!
Begeistert und applaudierend sprangen sie auf und stürmten durch die Schule und auch wir konnten es anfangs kaum glauben!

 

Die Kinder haben Großartiges geschaffen mit ihrer Klima – Collage, die immer noch in den Räumlichkeiten ausgestellt ist und mit der wir für den Hort nun ganze 550,- zur Verfügung gestellt bekommen!

Besonders schön ist es, dass die Kinder auf diese Weise erfahren dürfen, dass ihre Stimme gehört wird! Ja, sie können wirklich etwas bewegen in dieser großen, weiten und oft so unfassbar erscheinenden Welt. Sie sind diejenigen, deren Stimmen von den „Erwachsenen“ gehört werden und sie sind es, die zukünftig eine Erde brauchen, auf der sie lange in Sicherheit, Geborgenheit und Frieden leben können!

Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb und mit dem daraus resultierenden Erfolg dürfen sie begreifen, das auch – oder gerade? - „kleine Steinchen“ etwas ins Rollen bringen können! Die Mühe lohnt sich – wir werden gemeinsam mit den Kindern entscheiden, wofür das Preisgeld eingesetzt werden soll.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine wahrhaft fröhliche Weihnachtszeit mit der Gewissheit, dass wir auch in diesen Zeiten handlungsfähig bleiben und selbst entscheiden können, wofür wir unsere Energie aufbringen – für Schönes, für Wunderbares, alle gemeinsam!

Der Bund der Freien Waldorfschulen hat - auch vor dem Hintergrund der Pandemie - eine Neufassung der "Stuttgarter Erklärung" aus dem Jahr 2007 veröffentlicht, mit der sich Waldorfschulen gegen Diskriminierung und rechte politische Tendenzen abgrenzen.

Als Schulen ohne Auslese, Sonderung und Diskriminierung betrachten die Waldorfschulen „alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Religion“, heißt es in der Erklärung. Weder in der Praxis der Schulen noch in der Lehrer:innenausbildung würden rassistische oder diskriminierende Tendenzen geduldet. Die Freien Waldorfschulen verwahren sich in der Erklärung außerdem „ausdrücklich gegen jede rassistische oder nationalistische Vereinnahmung ihrer Pädagogik und von Rudolf Steiners Werk“. Sie distanzieren sich von Formulierungen in diesem Werk, „die von einer rassistisch diskriminierenden Haltung der damaligen Zeit mitgeprägt sind. Sie stehen im vollständigen Widerspruch zur Grundausrichtung der Waldorfpädagogik und zum modernen Bewusstseinswandel,“ wird in der Neufassung der Erklärung betont.

Hier finden Sie die aktuelle Fassung:
https://www.waldorfschule.de/ueber-uns/printmedien/broschueren/erklaerungen/stuttgarter-erklaerung